Marek van Helsing

Marek van Helsing

Rasse: Mensch, Geschlecht: männlich

Nickname: van-helsing.

Beschreibung

...Niemals fesselt mich ein Band riegelt mich ein Riegel
Suchte meines Gleichen fand nur Sünder ohne Zügel...





Der 33 (Geburtstag am 02.05.) Jahre alte Mann ist groß und athletisch gebaut. Er trägt außschließlich schwarz und in der Zauberwelt beschränkt sich seine Kleidung auf einen schwarzen Mantel, dazugehörige Hose und Hemd und einen Hut in der selben Farbe. Er hat viele Gürtel- und Manteltaschen, aus denen er allerlei seltsames zum Vorschein bringt, von diversem Essbaren bis hin zu Schriftrollen und Verbandzeug. Da er ein Kopfgeldjäger, spezialisiert auf Vampire, ist, trägt er als Waffe mit Vorliebe seine Armbrust. Außerdem hat er immer einige Holzpfähle und zwei Kurzschwerter mit Silberlegierung bei sich. Seine Haare sind schulterlang und dunkel, zur Zeit zu einem schlichten Zopf gebunden, damit sie nicht immer im Gesicht hängen, seine Augen strahlen Kälte aus und sind eintönig aschgrau. Außerdem hat er einen nun sehr sauber geschnittenen Bart, welcher von der Oberlippe, an den Mundwinkel hinab zum Kinn verläuft.. Er respektiert alle Wesen, bis auf die, die er für "unwürdig" erachtet; und das sind in erster Linie ausschließlich Vampire. Allerdings ist er durchaus tolerant, das muss man ihm lassen.
Fremden gegenüber ist Marek nicht immer das, was man freundlich nennt, aber er ist immer bedacht darauf, Anstand zu haben und Etikette und Respekt zu bewaren.
Marek hat eine lange Narbe am Körper, die sich von der rechten Schulter bis zu den Rippen der linken Seite zieht. Sie wurde von dem Warg verursacht, dessen Schuld es auch ist, dass er nun eine "tierische Hälfte" hat.

Bestiengestalt

Als Werwolf oder gar Wolf kann man diese Bestie wahrlich kaum noch bezeichnen, es ist ja schließlich auch ein Warg, dessen gesamter Körper von kurzen, drahtigen, schwarzen Fell bedeckt ist. Aufrecht ist er etwa 2,20 m groß, aber er vermag es auch sich auf allen Vieren beunruhigend schnell zu bewegen. Den Kopf ziehren zwei kleine, spitze Wolfsohren sowie ein Paar dämonische, pupillenlose Augen welche von roter Farbe sind. Das Raubtiermaul ist gespickt von vielen, rasiermesserscharfen Reißzähnen und die Kiefer sind so kräftig, dass selbst härtester Stahl nachgibt. Die Arme sind unglaublich muskulös und enden in prankenartigen Händen, welche an den fünf Fingern jeweils 15 cm lange, schwarze Klauen haben. Die Bestie ist ungemein kräftig und trotz seiner großen Gestalt extrem schnell und geschickt.




Geschichte

Marek gehört zur großen Familie der van Helsings und sein Vater war es, der Dracula tötete. Wie jeder van Helsing strebt auch Marek danach, Vampire und andere Monster zu töten. Insgeheim ist er jedoch sehr von der schwarzen Magie angetan, was er jedoch nie so schnell zu geben würde. Außerdem verbirgt er ein Geheimnis, welches schwarz, schwärzer als die Nacht ist...und auch nur bei dieser zum Vorschein kommt.
Selten, sehr selten nennt jemand ihn Marek, denn meistens schmückt er sich selbst ausschließlich mit dem Namen van Helsing.
Er stammt aus Paris des 19. Jahrhunderts, obwohl er dort wohnt, ist er nur selten in der französischen Stadt. Viele Aufträge stammen aus Italien und auch Russland, England, Schottland und besonders Transilvanien nehmen seine Dienste in Anspruch, sowie der Vatikan, zu dem Marek aber eine eindeutige Meinung hat und zwar eine negative.
Er hat sich mittlerweile gut in die Zauberwelt eingelebt.
Mit der Dunkelelfe Lythia hat er eine kleine Tochter, Aditu ist ihr Name, doch seine wirkliche Liebe fand er in dem jungen Mädchen Lydia.
Sein Leben in der Zauberwelt nahm jedoch eine plötzliche Wende...mit dem Auftauchen von Victor van Dracu. Marek ist sich nicht sicher, ob das Schicksal ist: wurde er in diese Welt geschickt, um den letzten Dracula zu vernichten oder wurde Gilraen hierher gebannt, um Gabriels Nachkommen auszulöschen?

Vieles ändert sich und hat sich geändert. Wesen sind erwacht, die für die Ewigkeiten hätten schlafen sollen. Fäden werden gesponnen von Zeit, Licht und Dunkelheit in einem Wirr-Warr, welches mir auf ewig verschleiert bleiben wird. Zu viel Schwärze hat sich schon in meiner Seele eingenistet und langsam habe ich das Gefühl, immer mehr vom Mensch-Sein weg zu rücken.
Wer bin ich? Das ist diese Existenzfrage, die sich jeder stellt, so sinnlos sie auch ist. Doch ich meine sie nicht so, wie andere. Ich suche nicht nach meiner Vergangenheit oder meiner Persönlichkeit, beide habe ich gefunden und beide sind sehr verworren.
Nein. Zum einen ist es der bestialische Schatten, der in mir schlummert und der meinen Geist immer öfter kontrolliert. Nun bekam ich dazu noch ein ebenso schwarzes Geschenk, eine Gabe, die ich nicht kenne oder gar zu kontrollieren weiß - Dank Lythia ist etwas, was schwarze Magie genannt wird, nun auch ein Bewohner meines Körpers.
Und das alles für - ja was?





Der Kampf mit dem Warg

England, 1867, Dartmoor.

Einzig der Atem, der sich als weiße Wölkchen manifestierte, hob sich in der nebelverschleierten Nacht im Herzen des Moores von der schwarzen Gestalt ab, die reglos auf einem moosbewachsenem Stein stand. Wie ein düsteres Omen hing der blasse Vollmond über ihm am Firmament und als ob die Götter heute Nacht ihren Blick abgewandt hätten, schien nicht ein einziger Stern am Himmel.
Obwohl Edgar Wallace seinen Hund von Baskerville erst in etwa einem Jahrhundert hier her schicken würde, war der Ort durch aus bekannt dank einer Bestie…und deshalb war er ja auch hier. Bisher hatte niemand das Monster gesehen, aber eines stand fest, es riss nicht nur Pferde, Kühe und Schafe sondern auch erwachsene Menschen…und das tat kein Tier. Gerade darum hatte man ihn gerufen. Kein Wunder, war er doch einer der Besten…regungslos harrte er auf dem Stein aus, leicht wehte der schwarze Mantel im nächtlichen Wind. Den Hut tief ins Gesicht gezogen stand er da, in der rechten Hand die geladene Armbrust in der linken eine offenbar geleerte Flasche Whiskey. Es war wirklich nur noch ein kleiner Schluck drin gewesen, weshalb ihn der Alkohol auch nicht benebelt hatte. Das wäre auch denkbar ungünstig gewesen, denn er brauchte einen klaren Kopf und alle seine Sinne mussten aufs äußerste gespannt sein.
Marek wusste, dass das Biest ihn bereits gewittert hatte. Es befand sich in seiner Nähe, das wusste er, umschlich ihn, sah Beute in seiner Gestallt…nun ja, sollte es kommen, jetzt hatte er langsam genug gewartet. Der Beschreibung der Bewohner nach zu urteilen, handelte es sich wohl um einen Werwolf, auch wenn niemand je mehr gesehen hatte, als einen Schatten. Doch an Hand der Bisswunden, die das Monster auf den zerfetzten Körpern von angefallenen Tieren und Menschen hinterlassen hatte, war zu erkennen, dass es sich wohl um einen handelte…wenn auch ein erstaunlich großer. Marek kannte sich mit Werwölfen aus, er hatte schließlich schon zwei von ihnen in die Hölle zurück geschickt, und wenn er eines wusste, dass das man sich auf keinen Fall beißen lassen durfte. Sicher, die mächtigen Pranken rissen vermutlich viel tiefere Wunden, aber der Biss war das wirkliche Verhängnis.
Marek warf die leere Flasche seitlich von sich weg, wo sie mit einem Scheppern zersprang, dass unter anderen Umständen wohl als laut empfunden wurde, jetzt aber von der Stille erstickt wurde…doch das schien der Startschuss gewesen zu sein. Marek hörte ein Knurren und ein Geräusch, wie wenn etwas verdammt Kolossales absprang und drehte sich blitzartig um, die Armbrust erhoben und den Finger schon auf den Abzug. Doch als er sah, was da auf ihn zu wetzte, weiteten sich seine Augen. Er schoss nicht, sondern machte nur einen hastigen Schritt zur Seite, so dass die Bestie knapp neben ihn auf den steinigen Boden donnerte. Das war definitiv kein Werwolf. Es war groß und hatte zottiges, hellbraunes Fell, welches verklebt und ungepflegt auf dem ganzen Körper wuchs. Es hatte breite Schultern und kräftige Arme, an dessen Enden wahre Mordinstrumente prangten, tödliche, schwarze Klauen, sicherlich 15 cm lang. Der Kopf war nicht so länglich wie bei einem Werwolf und die Augen waren pupillenlos und blutrot. Als es knurrte und seine Zähne entblößte war Marek sofort klar, dass ein Biss von diesen Kiefern wohl Stahl brechen könnte, von Knochen ganz zu schweigen. Sofort sprang das Biest wieder auf ihn zu, doch diesmal war er schneller. Er hob die Armbrust an und drückte ab. Der Silberbolzen flog direkt in den Brustkorb dieses grässlichen Monsters und schien dort eine Art Ätzwunde zu verursachen, weshalb die Bestie wohl auch so markerschütternd aufschrie, dass die ganze Nacht zu zittern schien. Es senkte den Kopf langsam und besah sich die Wunde und als Marek einen neuen Bolzen nachlegte, hob es ihn wieder. Es schien noch wütender als zu vor, als wäre es in eine Art Blutrausch verfallen…wieder machte es einen Satz auf ihn zu mit erhobenen Klauen, doch noch ehe der Jäger abdrücken konnte, hatte es schon einen gewaltigen Hieb gegen den Schädel gegeben. Für einen kurzen Moment, in dem er meterweit nach hinten flog, knipste etwas in ihm das innere Licht aus. Das nächste, was er mitbekam, waren höllische Schmerzen am Kopf, stammend von einer Platzwunde, sowie im Rücken, auf dem er hart aufgeschlagen war. Und was noch viel schlimmer war: seine Armbrust lag sicherlich 5 Meter weiter als er, das Monster jedoch über ihn und betropfte sein Gesicht mit dampfendem Speichel. Angewidert sah er die Bestie an. „Mistvieh.“, knurrte er. Dann weiteten sich die Augen des Biestes vor gepeinigtem Schmerz. Kein Wunder, steckte doch gerade eines der Silberschwerter bis zum Schaft in seiner Brust, welches Marek mit einer raschen Bewegung aus der Scheide gezogen und in den Körper des Untieres gerammt hatte. Jaulend erhob es sich und schlug wie wild mit den Pranken auf ihn ein. Marek wollte das Schwert raus ziehen, aber es steckte fest. Panik begann schleichend von ihm Besitzt zu ergreifen, als diese jedoch aus seinem Kopf geschoben wurde und heillosem Schmerz Platz machte. Die Schläge der Bestie hatten getroffen. Und wie. Quer über seinen ganzen Oberkörper zog sich eine tiefe, blutige Kratzspur. Marek schrie auf. Ein dunkler Schleier legte sich über seinen Geist, doch er kämpfte gegen die Ohnmacht an, rang sie nieder und zog nun auch sein zweites Schwert. Noch war die Bestie nicht tot. Er musste sie schnell töten, denn offenbar war es so, dass, je schwerer sie verwundet war, desto stärker wurde sie. Blutrausch hatte er auch schon bei einigen Vampiren erlebt und das wirksamste Mittel dagegen war, sie zu töten bevor sie den Schmerz wieder niedergerungen haben. Er erhob das Schwert für den vernichtenden Stoß und rammte es direkt in die Kehle der Bestie. Deren Gebrülle wurde leiser, röchelnder…es starb. Marek atmete erleichtert auf und versuchte, sich zu erheben. Ihm war schwindelig und er glaubte schon wieder zu fühlen, dass die Ohnmacht nach ihm griff…das plötzlich fühlte er etwas anders. Es tat nicht wirklich weh, aber es war, als würde ihm die Schulter durchbissen… erschrocken sah er dort hin. Das Monster hatte sich in seiner Schulter festgebissen. Und als ob der Anblick genügt hätte, kam der Schmerz nun mit seiner ganzen Wucht.
Dann wurde es schwarz…schwarz wie die Nacht…
Marek kann sich an den Kampf nicht erinnern. Er weiß heute zwar, dass er gegen einen Warg angetreten war und der ihm die Narbe und den Fluch eingebracht hatte…doch wie es abgelaufen ist, liegt wohl auf ewig im Dunkeln.




Schäume nur mein wildes Herz
In des Zornes Weh'n
Bin aus leichtem Stoff gemacht
Muss wie Luft zergeh'n...
Ohne Schiffer treibt mein Kahn
Auf des Meeres Spiegel
Niemals fesselt mich ein Band riegelt mich ein Riegel
Suchte meines Gleichen fand nur Sünder ohne Zügel

Zeigt der Wind so wie ich wirklich bin
Lenkt der Sturm mich stehts wo anders hin
Trügt der Schein ich kehre niemals ein
Am festen Band und bin dann doch allein

In der Schenke sing ich einst
Gern dem Tode Lieder
Und im Becher spiegelt sich
Noch mein Antlitz wider...
Mit der Jugend troll ich fort
Auf des Pflasters Wegen
Engelschöre singen dann gib mir deinen Segen
Diesen Zecher schlag oh Herr seiner Strafe wegen